24.06.2020

Ein neuer Anfang in St. Jakobus

Pfarrer Stefan Schäfer stellt sich vor:


Foto: privat. Zum Vergrößern bitte anklicken!

   „Semper incipe“ rät Thomas von Kempen, ein Mönch des Mittelalters, seinem Schüler: „Fang immer wieder an!“
      Gut 20 Jahre lang habe ich als Pfarrer in Mainz gerne gelebt und gearbeitet. Zuständig für die beiden - nach meinem zugegebenermaßen subjektiven Urteil – schönsten Kirchen der Stadt, St. Ignaz und St. Stephan.
      Jetzt freue ich mich darauf, an neuer Stelle wieder ein „Anfänger“ sein zu dürfen:
      Ich bin gespannt auf die ökumenische Zusammenarbeit im Kranichsteiner Gemeindezentrum und auf die Themen und Aufgaben, die sich den Gemeinden in diesem Stadtteil stellen.
      Unser Leben entfaltet und erneuert sich in den Begegnungen, auf die wir uns einlassen. Das gilt im persönlichen Bereich. Und es gilt auch, wie ich überzeugt bin, für das Leben der Kirche(n) und der christlichen Gemeinde. Auf diesem Hintergrund ist mir ein Wort des ehemaligen Bischofs von Aachen, Klaus Hemmerle, schon seit langem ein Leitwort, an dem ich mich in meiner Arbeit und in ihrem Ansatz zu orientieren versuche: „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“ 
   Dieser Lernprozess ist niemals abgeschlossen. Er wird mit jeder wirklichen Begegnung neu herausgefordert.
    Es gilt: „Semper incipe.“ „Fang immer wieder an!“  Das will ich mir auch ganz persönlich gesagt sein lassen, wenn ich nun bald meine neue Stelle in Darmstadt antrete.“
                                                                                                                                            Ihr Pfarrer  

Stefan Schäfer

 


 

 

Ökumenisches Gemeindezentrum